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Home Aktuelles Aktuelles Danbach-Renaturierung kommt voran

Wie man anhand nachstehender Bilder sehr gut erkennen kann, ist die Danbach-Renaturierung im unteren Abschnitt an der Stunzach schon weit vorangeschritten. Das erste Brückenbauwerk steht und im unteren Teil heißt es bereits Wasser marsch!

 

Infotafel in der Ortsmitte

 

Grundstein am Brückenbauwerk I (an der Stunzach)

 

 

Wasser läuft - im unteren Bereich sind die Ausmaße und die Aufweitung gegenüber dem bisherigen Rohr gut zu erkennen. Die Befestigung der Böschung steht noch aus.

 

Einlauf in die Stunzach

 

Schon viel genutzt: Die Baustraße wird nach dem Bau als neuer Weg hergerichtet!

 

Das Bachbeet wird noch in der Sohle modelliert (siehe Bild 3) und an den Böschungen mit Anpflanzungen und Tot-Material sowie Matten befestigt.

 

Blick vom Ort in Richtung Stunzach

 

... und in die entgegengesetzte Richtung

 

Hier geht es demnächst in Richtung Ortsmitte weiter. Der Fußweg bei der Turnhalle zum Gewerbegebiet muss dann zeitweise gesperrt werden.

 

Fortsetzung folgt!

Rückblick auf Informationen zum Bauablauf:

 

Zunächst erfolgt die Herstellung des neuen Bachverlaufs im Bereich Stunzach bis zum Beginn der Häuser in der Ortsmitte. Dabei wird zunächst die neue Brücke im Bereich des jetzigen Dohleneinlaufs an der Stunzach eingebaut. Für diese Zeit ist eine Durchfahrt auf dem Feldweg nicht mehr möglich, die beim Gewerbegebiet liegenden Felder können aber vom Feldkreuz Seewiesen kommend auch während der Bauzeit angefahren werden. Ebenfalls noch vor den Wintermonaten soll auch der Bachverlauf unterhalb des Damms im Weiherweg bis zum Wasenweg hergestellt werden. Die Brücke im Bereich der Danbachstraße (L390) sowie Umbaumaßnahmen im Bereich des Wasenweges werden dann erst in 2013 nach den Wintermonaten erfolgen, sobald die Witterung die Arbeiten zulässt. Die Ortsdurchfahrt muss entgegen ursprünglicher Planungen voll gesperrt werden. Der innerörtliche Verkehr kann über eine provisorische Straße über den Stunzachweg zum Gewerbegebiet Seewiesen fahren, der überörtliche Verkehr wird weiträumig umgeleitet.

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme in Höhe von circa 1,57 Millionen Euro werden mit einem 70%-igen Zuschuss von rund 1,1 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Umweltminister Franz Untersteller begrüßte bei der Information über die Förderzusage in Stuttgart, dass die Renaturierung die Gewässerökologie wesentlich verbessert und zudem positive Auswirkungen auf den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Heiligenzimmern vor Hochwasser hat. Mit der Offenlegung wird der Danbach von der Stunzach bis zum Ursprung wieder in einem natürlichen Bachbett verlaufen und somit erheblich an Qualität für das Gewässer und die darin vorkommende Tier- und Pflanzenwelt gewinnen. Durch die Aufweitung des Bachbetts kann die bis zu sechsfache Wassermenge im Vergleich zur Verdolung ohne Überflutungen im Ortskern abgeleitet werden - dies entspricht einem hundertjährigen Hochwasserschutz zuzüglich eines mit einberechneten Klimawandel-Faktors. Zudem sorgt der Damm am Weiherweg bei einer darüber hinausgehenden Wassermenge durch seine natürliche Rückstaufunktion für einen darüber hinausgehenden Schutz. Neben dem Hochwasserschutz profitiert Heiligenzimmern aber sicherlich auch von der Erholungs- und Aufenthaltsqualität entlang des Baches im sehr natürlich belassenen Bereich unterhalb der Ortslage sowie dem an der Stunzach vorgesehenen "Generationen-Treffpunkt", der zudem als Rastplatz für Radfahrer konzipiert wird.

 

Dass ein Projekt in dieser Größenordnung bei der Realisierung sicherlich Einschränkungen und Behinderungen an der einen oder anderen Stelle mit sich bringen wird, lässt sich nicht vermeiden. Hierfür bitte ich schon vorab um Verständnis und stehe bei unvorhergesehenen Problemen selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Rolf Kotz,

Ortsvorsteher